Die Lernkartei vs. Cramfire

Generationen von Schülern haben die Lernkartei genutzt um Vokabeln zu lernen. Sie hat damals auch ihren Zweck erfüllt.

Aber aus unserer Sicht hat das Prinzip ausgedient, sowohl als reale Karteikarten, als auch die Umsetzung als App.

Es gibt heute eine deutlich effektivere Vorgehensweise um Vokabeln möglichst schnell und effektiv zu lernen.

Schüler suchen Vokabeln

Das Prinzip der Lernkartei

Schon 1973 hat Sebatian Leitner das System der Lernkartei entwickelt. Es beruht auf einem Karteikasten mit unterschiedlich großen Fächern. Man arbeitet die Karten von vorne nach hinten durch. Immer wenn man eine Vokabel weiß, dann wandert sie in das nächste Fach. Weiß man eine Vokabel nicht, dann wird sie wieder im ersten Fach abgelegt.

Die unterschiedliche Größen der Fächer dienen dazu, dass eine Vokabel in immer größer werdenden zeitlichen Abständen abgefragt bzw. wiederholt wird.

Grundsätzlich ist das Prinzip auch in Ordnung und man kann damit seine Vokabeln lernen, aber diese Vorgehensweise hat ein paar entscheidende Nachteile:

 

    • Das Prinzip funktioniert nur dann gut, wenn man wirklich regelmäßig lernt und genau das ist das „Problem“. Die meisten Schüler sind „Saisonarbeiter“ und lernen nur kurz vor einer Klassenarbeit oder einem Vokabeltest.
    • Auch sehr leichte Vokabeln müssen „durchgeschleppt“ werden.
    • Eine Klassifizierung zwischen „leichten“ und „schweren“ Vokabeln findet nur über die Anzahl der Wiederholungen statt. Wie wiederholt man mit einer Lernkartei nur die Vokabeln, die einem schwerer fallen?
Lernkartei mit Vokabel-Karten

..und Cramfire?

Wir verfolgen da eine völlig anderen Strategie. Auch bei Cramfire werden die Vokabeln auf „Karten“ in einzelne „Karteikästen“ abgelegt, aber sowohl die Abfrage, als auch die Bewertung läuft anders ab.

Durch unseren einzigartigen „Crammodus“ ist die Abfrage ganz speziell auf die Fähigkeiten deines Gehirns ausgerichtet. Wahrscheinlich kennst du das Spiel „Ich packe meinen Koffer“, bei dem du immer wieder den Inhalt des Koffers aufzählen und dann einen Gegenstand ergänzen musst. Bei den meisten Menschen wird es ab sieben Gegenständen schwierig.

Aber wie lernt man möglichst schnell 30 Vokabeln, wenn das Kurzzeitgedächtnis sowieso schon bei der achten Vokabel „dicht“ macht?

Ganz einfach! Wenn Cramfire feststellt, dass du eine Vokabel nicht kannst, dann wird sie erst einmal in einem Pool von sieben Vokabeln so lange abgefragt, bis du diese Vokabel zweimal hintereinander wusstest. Erst dann gilt die Vokabel als „gelernt“. Sie kann dann aus dem Pool entfernt werden und die nächste Vokabel kommt in den Pool.

Vereinfacht gesagt bietet Cramfire folgende Vorteile:

  • Gehirngerechte Abfrage und dadurch optimaler Lerneffekt. Du kannst kaum schneller viele Vokabeln in so kurzer Zeit lernen.
  • Cramfire erkennt welche Vokabeln dir schwer und welche leicht fallen und passt automatisch seine Abfragestrategie an.
  • Du kannst auch völlig unregelmäßig lernen und hast dennoch stehts den Überblick über deinen Lernstand.
Darstellung des Crammodus