Vokabeln lernen

10 Tipps, die dir helfen Vokabeln schnell und bequem zu lernen!

Tipps zum Vokabellernen

Grundlage einer jeden Sprache sind ihre Vokabeln. Ein Grundwortschatz besteht schon aus vielen tausend Wörtern. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sich Gedanken macht, wie man schnell und effektiv Vokabeln lernen kann.

Hier findest du 10 Tipps, die das Lernen deutlich einfacher und schneller machen:

1. Lerne ohne Musik

Musik löst in uns Gefühle aus. Sie kann fröhlich, traurig, aggressiv oder beruhigend wirken. Unser Gehirn muss diese Informationen zusätzlich verarbeiten, was das Lernen von Vokabeln erschwert, da diese Gefühlsverarbeitung ein Teil der Konzentration bindet. Etwas anders sieht es aus, wenn man sein Unterbewusstsein nutzt (siehe Tipp 5). Besonders störend wirken Fernseher und Radio, bei denen noch Stimmen hinzukommen, die das Gehirn verarbeiten muss.

Man lernt also am besten ohne Musik und Fernseher! Wenn man gar nicht auf Musik verzichten möchte, dann sollte es beruhigende, langsame und leise Musik sein.



2. Achte auf die Kapazität deines Kurzzeitgedächtnisses

Schon lange weiß man, dass unser Kurzzeitgedächtnis, welches alle Informationen erst einmal aufnimmt, auf ca. sieben Begriffe beschränkt ist. Jeder kennt das von dem Spiel „Ich packe meinen Koffer …“, ab dem siebten Begriff wird es für die meisten Menschen deutlich schwieriger.

Diese Tatsache muss man für ein effektives, schnelles Lernen von Vokabeln berücksichtigen. Es ist also sehr unproduktiv, wenn man 30 neue Vokabeln immer und immer wieder wiederholt. Es ist sinnvoll das Kurzzeitgedächtnis immer nur mit 7 Vokabeln zu beschäftigen. Sobald eine Vokabel von den Sieben gelernt wurde, das heißt wiederholt richtig beantwortet wurde, fällt sie raus und eine neue Vokabel kommt hinzu. Auf diese Art und Weise lernt man die 30 neuen Vokabeln deutlich schneller!

So kann man natürlich auch mit Lernkarten arbeiten, mit einer Software wie Cramfire geht dies aber deutlich einfacher. Cramfire ist momentan der einzige Vokabeltrainer, der diese Abfragetechnik besitzt.



3. Lerne vor dem Schlafengehen

Der Lernprozess geht vor allem in der Nacht weiter. Im Schlaf speichert das Gehirn die zwischengespeicherte Informationen vom Hippocampus in die Großhirnrinde. Der „Download“ wird praktisch auf der „Festplatte“ gespeichert. Dabei setzt das Gehirn eindeutige Prioritäten. Die zuletzt gewonnen Eindrücke und Informationen werden als Erstes gespeichert.

Aus diesem Grund ist es sehr hilfreich, noch mal im Bett vor dem Schlafen, sich die nicht gekonnten Vokabeln anzusehen. Wichtig ist, dass man danach nicht noch einen Film guckt oder Musik hört. Die letzten aufgenommenen Informationen sollten die Vokabeln sein.

Auch hierbei unterstützt Cramfire, denn man kann sich eine Merkliste ausdrucken lassen, die alle noch nicht gekonnten Vokabeln enthält.



4. Nutze Wartezeiten mit deinem Smartphone

Im Alltag haben wir immer wieder unproduktive Wartezeiten. Freistunden, Warten beim Arzt, Warten auf den Bus und viele andere Situationen. In solchen Situationen ist es sehr nützlich, einfach mit dem Smartphone Vokabeln zu lernen oder zu wiederholen. Auf diese Weise kommen einige Stunden pro Woche zusammen, die einem in der Freizeit nicht fehlen, aber produktiv genutzt wurden.

Die mobile Version von Cramfire ist dafür ideal!



5. Der MP3-Player hilft dir

Der Mp3-Player ist wirklich ideal zum Lernen von Vokabeln, was die Bedeutung der Vokabeln angeht. Man spricht einfach die Vokabeln hintereinander auf seinen Player. Wenn man mag und sich mit der Software auskennt, kann man dies noch mit einer ruhigen, leisen Musik hinterlegen. Dann hört man die Vokabeln immer wieder in ganz normalen Alltagssituationen. Im Bus, in der Bahn, beim Spazierengehen, beim Aufräumen, beim Warten, ...und in vielen anderen Situationen.

Auch wenn man sich nicht darauf konzentriert, so werden die Vokabeln doch immer wieder vom Unterbewusstsein aufgenommen, verarbeitet und gefestigt. Man lernt quasi ganz im Vorbeigehen und völlig ohne zusätzlichen Zeitaufwand.



6. Finde deine persönliche Lernzeit

Jeder Mensch hat seine persönliche Lernzeit. Wir sind über den Tag gesehen nicht immer gleich aufnahmefähig. Manche Menschen lernen lieber früh morgens (Nachtigallen) und manche sind eher die Nachtschwärmer (Eulen). Man muss für sich selber herausfinden, zu welcher Tageszeit man am produktivsten ist.

Dies ist dann seien persönliche Lernzeit, in der anderen Zeit macht man dann lieber Tätigkeiten, die nicht so viel Konzentration verlangen z.B. aufräumen, waschen, Sport treiben, spielen, …!



7. Schreiben hilft beim Lernen

Vokabeln prägen sich besser ein, wenn man sie nicht nur liest, sondern auch schreibt. Aus diesem Grund ist es sehr nützlich, wenn man bei einer Lernkartei oder einem Vokabeltrainer, die Karten selber eingibt und sie nicht käuflich erwirbt. Es ist kostengünstiger und man lernt schon bei der Eingabe.

Wenn man dann noch die Möglichkeit hat, die Vokabeln als Liste zu drucken, dann kann man seine Eingaben noch einmal schnell und bequem auf Tippfehler überprüfen.



8. Wiederhole fürs Langzeitgedächtnis

Damit sich Vokabeln festigen können, sollten sie in gewissen Abständen wiederholt werden. Diese Wiederholungen sind notwendig, damit sie dauerhaft gespeichert werden. Dabei muss man aber eines berücksichtigen. Nicht alle Vokabeln sind gleich schwer für unser Gehirn. Jeder kennt das von sich. Einzelne Vokabeln hat man sofort gelernt, andere wollen einfach nicht in den Kopf.

Ein intelligenter Vokabeltrainer wie Cramfire kennt diese Vokabeln und setzt auch beim Wiederholen die richtigen Prioritäten.



9. Vermeide unnötige Abfragen

Es gibt immer Vokabeln, die man sehr schnell gelernt hat und die auch sehr schnell im Langzeitgedächtnis sind. Deshalb ist es sehr unproduktiv, diese gekonnten Vokabeln immer und immer wieder zu wiederholen. Wenn man nur mit dem Buch oder Vokabelheft lernt, lässt sich dies aber kaum vermeiden. Hier ist eine intelligente Software wirklich von Vorteil.



10. Nicht unmittelbar vor einer Prüfung lernen

Ganz kurz vor eine Klassenarbeit oder einem Vokabeltest zu lernen ist kontraproduktiv. Man sollte nicht in der Pause vor der Klassenarbeit noch einmal die Vokabeln angucken. Diese kann nur den Kopf in der Stresssituation überfordern, so dass ein Blackout droht.

Sinnvoller ist es, sich mit ruhiger Musik oder einem kleinen Spaziergang zu entspannen und den Prüfungsstress ein wenig zu reduzieren. Das macht unser Gehirn bereit das gespeicherte Wissen abzurufen. Alles andere blockiert eher.